Linz
10.11.2019

Kurzandacht der Woche

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[19/46] Wenn ich Gott sehen könnte, würde ich an ihn glauben …

„Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab“
(Josua 1,5; Übersetzung Hoffnung für Alle)

In der Bibel verspricht Gott uns in die Hand, dass er uns nie allein lassen wird. Ja, sagt der Mensch, wenn ich Gott sehen könnte, wenn Jesus neben mir herginge! Dann würde ich an ihn glauben und ihm vertrauen können! Aber bedenken wir doch: Wir glauben an so viele Dinge, die wir alle nicht sehen. Warum macht uns das gerade bei Gott oft so große Schwierigkeiten? Vor langer Zeit sagte einmal einer: „Sie glauben doch auch daran, dass Sie ein Gehirn haben und haben es noch nie gesehen!“ (Ein Schelm, der jetzt etwas Boshaftes über einen anderen denkt!). Jetzt werden Sie sagen: „Na, das ist keine Schwierigkeit, ich habe mein Gehirn zwar noch nie gesehen, aber ich spüre, dass es da ist, ich denke ja damit und spüre die Signale, die es meinem Körper sendet!“ Genau das ist der Punkt: Sie sehen zwar Ihr Gehirn nicht, aber Sie spüren es, Sie verlassen sich darauf, sie rechnen felsenfest mit dem Gehirn. Und nun: Den, der in der Bibel sagt: „Ich lasse dich nicht im Stich“, sehen Sie zwar nicht, aber er ist da, Sie spüren, dass er da ist und in Ihr Leben hineinwirkt, Sie durchs Leben leitet und in der Not auch trägt, Sie umsorgt und alles aufs Beste hinausführt. Gott ist da, wo Sie sind! „Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab“ sichert Gott Ihnen zu. Ist das nicht eine großartige Sache?  [MH]

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