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Das Bibelwort des Tages

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22.03.2020

Kurzandacht der Woche

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[20/13] Jesus möchte in dein Leben eintreten, aber er drängt sich nicht auf …

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen…“ (Offenbarung 3,20).

Jesus steht vor unserer Tür und möchte herein. Aber er drängt sich nicht auf – er klopft an. Er möchte in unser Leben herein zu einer anhaltenden Lebensgemeinschaft. Gott hat Sehnsucht nach uns, er hat Sehnsucht nach jedem Einzelnen – Gott liebt uns ganz persönlich, er kennt uns ja beim Namen, kennt unser Herz, unsere Sorgen, unseren Kummer und unsere Sehnsüchte. „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1). Er weiß, wie sehr wir auf eine tröstende, mitfühlende Umarmung warten.

Nicht lange vor seinem Leiden und seinem Abschied von dieser Erde stand Jesus auf dem Ölberg und blickte auf Jerusalem hinunter: „Und als er nahe hinzukam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn doch auch du erkenntest an diesem Tag, was zum Frieden dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du besucht worden bist“ (Lukas19,41-44).

Jesus weinte über die, die ihn nicht hören wollten, denen er gleichgültig war oder die von ihm enttäuscht waren, weil er ihre messianischen Vorstellungen nicht erfüllte. Der, der vom Himmel gekommen war, um die Menschen zu erlösen, war bei so vielen nicht erwünscht. Sie ließen sich nicht hineinrufen ins Reich Gottes, das mit Christus mitten unter ihnen aufgerichtet ist  (siehe Lukas 17,21). Als Jesus auf Jerusalem blickte, sah er prophetisch voraus in die Zeit, wenn Jahrzehnte später (70 n.Chr.) die Römer die Stadt belagern und den Tempel zerstören würden. Und Jesus weinte über sein Volk, das diese schreckliche Katastrophe damals erleben würde. Gott war in Christus Mensch geworden – und weinte über sein Volk.

Die Liebe Jesu zu den Menschen hat nicht aufgehört. Er steht auch heute noch vor der Tür jedes Einzelnen und klopft an, möchte eingelassen werden zu einem beglückenden Leben, zu unserer Erlösung und zum ewigen Heil. Dort in der Ewigkeit wartet Jesus einmal mit ausgebreiteten Armen auf dich!  [MH]

 

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