Linz
03.11.2019

Kurzandacht der Woche

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[19/45] Gott hat uns zur Freiheit geschaffen und nicht zur Gebundenheit. Er hilft mir auf …

Da gingen Paulus und Silas aus dem Gefängnis und gingen zu der Lydia. Und als sie die Brüder und Schwestern gesehen und sie getröstet hatten, zogen sie fort. (Apostelgeschichte 16,40)

Paulus und Silas waren zuvor um ihres christlichen Dienstes willen geschlagen und eingekerkert worden. Doch Gott verließ sie nicht; Er schickte ein Erdbeben und befreite sie aus dem Gefängnis.

Gott führt uns in unserem Christenleben aus mancherlei Gebundenheit heraus: Sei es einmal die Angst vor einer Operation, die Gebundenheit in einer Untugend oder einer geheimen Sünde, aus Prüfungsnot oder Kleinglauben, Schwachheit und Furcht. Wir dürfen Gott kindlich-demütig um Glaube bitten und darum, dass Er uns die lähmende, drückende Angst nimmt und sie gegen reserveloses Vertrauen eintauscht. Gott hat uns zur Freiheit geschaffen und nicht zur Gebundenheit. Die Bibel macht uns ein großzügiges Angebot: „Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht“ (Psalm 62,8.9). Da dürfen wir auch unsere Angst in die Hand Gottes legen. Er hilft uns auf und lässt uns nie, nie allein. Und einmal wird Gott uns aus der Gebundenheit dieser Welt herausführen und uns in die ewige Heimat bringen.  [MH]

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