Linz
08.03.2020

Kurzandacht der Woche

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[20/11] Wenn Christus in meinem Glaubensleben eine Realität ist …

„Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.“  2. Timotheus 2,19

Wer von Gott als sein Kind angenommen ist, lebt nun nach der Hausordnung Gottes und ist Hausgenosse Gottes.

Unsere wirklich und täglich gelebte Lebensgemeinschaft mit Christus hängt wesentlich davon ab,

  1. wie sehr Christus in unserem Glaubensleben eine Realität ist – wie wirklich, lebensnah und vertrauensvoll wir mit Christus über unser Leben reden und wie sehr wir Christus ganz praktisch in unser Leben hereinnehmen.
  2. Wie sehr hören wir auf Jesus hin durch das regelmäßige Lesen in der Bibel.
  3. Und wie weit ist Christus die Hauptsache in unserem Leben.

Schritt für Schritt wird sich so unser geistliches Leben vertiefen, wird uns Christus vertrauter und näher sein. So wird Christus das Maß unsres Lebens, wird uns Maßstab in der Lebensgestaltung und füllt uns aus mit Hoffnung und einer sinnvollen Lebensperspektive.

Unsere Lebensgestaltung wird konkreter, lebbarer und erfüllend, wenn wir uns an den mancherlei Weggabelungen unseres Lebens und in den vielen Entscheidungssituationen zur Orientierung immer wieder fragen: Wie würde Christus jetzt an meiner Stelle denken, entscheiden, antworten und handeln? Wenn Christus der Herr unseres Lebens geworden ist, wenn wir uns zu ihm aus Überzeugung bekennen, dann werden wir uns von ihm zubereiten, abschleifen und formen lassen, dass wir auch wirklich als Christen erkennbar sind.  [MH]

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