Linz

Krise als Chance

 Wortherkunft & Bedeutung

Der Begriff „Krise” kommt vom griech. „κρίσις” [krísis] und steht für Entscheidung, entscheidende Wendung…

Umgang mit Krisen und deren Einfluss

Menschen, die in einer Krise stecken, sehen sich oft nicht merhr in de Lage, sie überwinden zu können. Aus Krisen kann man sich jedoch nur befreien, indem man sich selber mit den bestehenden Problemen, ihren Ursachen und Risiken (möglichst sachlich) auseinandersetzt, um angemessen darauf reagieren zu können — sie vielleicht sogar, auch wenn man nicht selber als deren Auslöser involviert ist,  als einen Anstoß wahr nimmt, sein bisheriges Leben zu überdenken und positiv zu verändern, um letztlich neue Lebensperspektiven zu gewinnen.

Charakter einer Krise

Fehlen dem Menschen in einer belastenden Situation die passenden Strategien zu deren erfolgreicher Bewältigung, kann er schließlich in eine Krise schlittern.

Ihren Ursprung hat eine Krise oftmals bereits Jahre zuvor, dringt aber erst nach einer dermaßen entgleitenden Eskalation, sodass sie nicht mehr verborgen bleiben/werden kann, an die Oberfläche.

Eine Krise als Chance  erkennen — und nutzen!

Jede Krise offenbart also ein tiefer liegendes Problem, bringt Tatsachen zum Vorschein, die vorher verdeckt waren/wurden, wie z.B. die „.COM”-Krise (Anm.: [dot ko:m] steht für „Commercial” —  also eine Wirtschaftskrise) im Jahr 2000, oder die etwas später, aber eigentlich aus deren weiterer Folge, eingetretene Finanzkrise (geplatzte „Finanzblase” im Jahr 2007, ausgelöst durch Leemann Brothers, die sich verzockt hatten) — es sei denn, die eigentliche Krise kann zum rechten Zeitpunkt durch eine ablenkende, weitere hinausgezögert, oder es dadurch im Idealfall gar gelingt, deren Auslöser (gänzlich) zu verschleiern.

Eine bedrohliche Entwicklung oder Lage, in der es um eine (lebens- oder gar überlebens)-wichtige und somit folgenschwere Entscheidung geht, führt zu Unsicherheit — erst recht, wenn die Bedrohung von etwas Unbekanntem oder gar Unsichtbarem ausgeht, oder an etwas Widriges, bereits eimal Erlebtes erinnert. Je länger die Situation nicht in den Griff gebracht werden kann und je unabsehbarer deren Ausgang, desto ernster sind die zu erwartenden Folgen (aus geschichtlichen Ereignissen lernen wir, dass entsprechend gezielte, eiheitliche Aufklärungsarbeit das hohe Potential hat, dabei auch einen wesentlichen Beitrag zu einem zuversichtlicheren Umgang mit der Situation leisten zu können).

Gott  lässt Ereignisse zu, damit alle Menschen aufwachen!

  • So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit… (1.Timotheus 2,1 ff)

Gerade uns Christen kann so eine unsichere Zeit eine ganz besondere Chance bieten, wenn uns dabei (aufs neue) bewusst wird, wie wichtig eine beständige (tägliche), auch in den Alltag integrierte, enge Verbindung mit Gott ist. Eine solche Gott-Verbundenheit führt uns in Gelegenheiten, großartige persönliche Erfahrungen mit Gott zu erleben, die wir nie wieder vergessen werden!

Derartige persönliche und eindeutige Gotterfahrungen vermögen uns das gelassene Vertrauen zu verleihen, uns völlig zuverlässig von Ihm durch jede Krise führen zu lassen, um letztlich desto glaubensstärker aus dieser wieder herauszugehen.

  • Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir…“ (Jesaja 41, 10)
  • Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28, 20)

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